Jagd auf Westheims Sammlung
Die junge New Yorker Ethnologin Susan Bell ist tough. Nichts wirft sie so schnell aus der Bahn. Doch die Mauerstadt Berlin zeigt ihr schnell die Grenzen auf. Gleich nach ihrer Ankunft stößt sie auf eine Leiche, und ihr Großvater, Gustav Lüder, lässt sie im Regen stehen. Der alte Kommissar a. D. hat eigentlich mit dem Leben abgeschlossen. Er wartet auf das Ende. Mit dem Auftauchen seiner selbstbewussten Enkelin ist damit Schluss. Auf geheimnisvolle Weise ist sie verstrickt in eine Mord- und Kunstdiebstahlsserie, die die Stadt in Atem hält. Schließlich bringt sie Lüder und Susan selbst in Lebensgefahr. Denn ohne es zu ahnen, hat Susan den Tod im Gepäck.
Artingers Krimi erzählt zugleich die Geschichte von Paul Westheim, dem berühmtesten Kunstkritiker in der Weimarer Republik. Als ein von den Nationalsozialisten bestgehasster Mann musste er sich nach Mexiko retten. Im Palast der Schönen Künste in Mexiko-Stadt erinnert heute an ihn der Sala Paul Westheim.
Artingers Figur des Kommissars Lüder ist bereits aus dem erfolgreichen Krimi „Tod in Worpswede“ bekannt.